Montag, 21. November 2011

Aberdeen und das schwimmende Restaurant

Mein Reiseführer bezeichnet Aberdeen als das zweite Wahrzeichen Hongkongs neben dem Victoria Peak. Einem so großen Bekanntheitsgrad würde ich dem ehmaligen Fischerdorf mit den vielen Hausbooten nicht unbedingt zugestehen, dennoch lohnte siche eine kurze Besichtigung. Früher lebten ca. 5000 Familien ausschließlich auf dem Wasser und die Menschen verließen ihre Boote nur um ihren Fang auszuladen oder um einkaufen zu gehen. Sogar Tiere leben auf den Booten, wie zum Beispiel Hunde oder Hühner.
Aberdeen hat 2 sogenannte typhoon shelter, sodass die Boote auch während eines Typhoons in Sicherheit sind.
Die "boat people" haben ihre eigene Kultur entwickelt, was eine eigene Sprache, Hochzeitsrituale oder Lieder mit einschließt. Die meisten von ihnen leben jedoch in Armut, da je nachdem wie der Fang ausfällt auch das Einkommen schwankt. Ein weiteres Problem war die Bildung der Kinder, denn aufgrund der vielen Zeit, die die Familien auf See verbrachten, gingen viele Kinder nicht in die Schule. Daraufhin wurden von sozialen Einrichtungen schwimmende Schulen gegründet, die versuchten eine Grundbildung in den verschiedenen typhoon sheltern zu etablieren.







Eine besondere Attraktion ist das schwimmende Restaurant, welches wir auf der Hafenrundfahrt jedoch nur von außen gesehen haben und das Essen nicht verkosteten.
Vorderseite des Restaurants

und die Rückseite :-)
 Und hier hätten wir dann noch ein paar nette Yachten. :-)



1 Kommentar:

  1. Schöne Bilder hast du machen können. Ich war im Hotel Seiser Alm und konnte ebenfalls wahnsinnig tolle Bilder von der Flora und Fauna machen.

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